Das Elend des Internets

Es gibt keine Laterne, an die nicht irgendein Köter pinkelt. Das ist die eine Wahrheit. Die andere ist: Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es dabei ein hohles Geräusch gibt, liegt das selten am Buch.

Ich würde gerne einmal wissen, wie der Mensch, der den unten abgebildeten Kommentar geschrieben hat, an ein Buch wie die Ästhetik des Widerstands geraten konnte:

Quellende Langeweile

Diese Bemerkungen in den Computer zu hacken, nachdem hundert von tausend Seiten gelesen und nicht verstanden wurden, bedarf eines unbeschreiblichen Maßes an Unbedarftheit. Die Art der Bemerkungen und ihre sprachliche Qualität muß ich nicht näher beschreiben: Beides spricht für sich und läßt die Abgrenzung, die der Autor im ersten Satz vornimmt, als reichlich überflüssig erscheinen. Und es ist nicht anzunehmen, daß jemand, der seine Sinne noch beisammen hat, diese Person zwecks Zerreißung in der Luft aufsuchen wird. Um im obigen Bild zu bleiben, würde der Köter sein Handeln dann doch für allzu bedeutungsvoll halten.