Denksport Deutsch von Daniel Scholten: Errata

Auf Belleslettres hei├čt es seit geraumer Zeit, es seien in Denksport Deutsch bislang zwei Fehler entdeckt worden, drei werden dann, wenn man dem Link folgt, gelistet. Ich habe eine Liste von Textstellen an Belleslettres geschickt, die ich f├╝r korrekturbed├╝rftig halte, da sie weder beantwortet noch bearbeitet wurde, stelle ich sie hier zur Kenntnisnahme ein. Vor der Korrektur steht jeweils ein Pfeil ->.

S. 33
Die Sprache des Rigvedas liegt in seiner Entwicklung…
-> Die Sprache des Rigvedas liegt in ihrer Entwicklung…

S. 46
Die Sprechf├Ąhigkeiten Ihres Computers gleichen dem von einem Orang-Utan.
-> Die Sprechf├Ąhigkeiten Ihres Computers gleichen denen von einem Orang-Utan.
Ich w├╝rde allerdings hier doch lieber den Genitiv verwenden: … denen eines Orang-Utans.

S. 49
Die Geschwindigkeit sei der Quotient von Strecke durch Zeit und nicht das Produkt.
-> Die Geschwindigkeit sei der Quotient von Strecke und Zeit und nicht das Produkt.
Der Quotient dr├╝ckt das durch bereits aus, daher ist hier und richtig.

S. 50
Nicht nur die Datierung, sondern auch alles andere, was wir ├╝ber sie wissen, haben wir allein durch die Rekonstruktion ihrer Sprache erfahren, dem Urindogermanischen.
-> Nicht nur die Datierung, sondern auch alles andere, was wir ├╝ber sie wissen, haben wir allein durch die Rekonstruktion ihrer Sprache erfahren, des Urindogermanischen.
Ich wei├č, da├č Herr Scholten hier den Genitiv meiden will zugunsten der Konstruktion mit von dem. Da aber das von hier nicht auftaucht, klingt der Dativ f├╝r mich hier unangebracht.

S. 67
“Ihre Papiere bitte!”
-> “Ihre Papiere, bitte”

S. 70
… ohne zu bemerken, dass das der weiblich Plural ist…
-> … ohne zu bemerken, dass das der weibliche Plural ist…

S. 73
Spin-of
-> Spin-off

S. 95
Wie konnte es dort ein Buchenwort geben, von dem unsere Buche, lateinisch fagus und griechisch phegos abstammen?
-> Wie konnte es dort ein Buchenwort geben, von dem unsere Buche, lateinisch fagus und griechisch phegos, abstammt?

S. 101
Im Deutschen bezeichnen wir Personen als Herrschaften, die ehemals als Bediente die Eigenschaft der Herrschaft auszeichneten.
-> Im Deutschen bezeichnen wir Personen als Herrschaften, die ehemals als Bediente die Eigenschaft der Herrschaft auszeichnete.

S. 122
Uns kommt es heute so vor, dass Latein…
-> Uns kommt es heute so vor, als ob Latein…

S. 162
den Opfern
-> der Opfern

wegen seiner Taten
-> wegen seinen Taten

S. 167
… und sich fortan in komplexen Gr├╝beleien verstiegen…
-> … und sich fortan in komplexe Gr├╝beleien verstiegen…

… f├╝r die wir Deutsche…
-> … f├╝r die wir Deutschen…

S. 180
Das Wort Raffinesse existiert meines Wissens nicht, ich glaube, es gibt nur Raffinement und Finesse. Kann man nat├╝rlich lange diskutieren, ob es etwas nicht geben kann, was viele Leute benutzen…

S. 213
Wir Deutsche…
-> Wir Deutschen…
Kann man diskutieren, ich wei├č.

S. 305
Punkt 7; Das Germanisch von Rhein und Weser…
-> Das Germanische von Rhein und Weser…

Richtig w├Ąre hier gewesen, auch Slawische -> Slawisch zu erw├Ąhnen. Und ob man das Germanisch oder das Germanische sagt, ist sicher auch Geschmackssache.