ZB2L3 v2.3 – Battery discharger, Kapazitätsprüfgerät

Der ZB2L3 ist anscheinend mittlerweile berühmt-berüchtigt. Berühmt, weil er fast nichts kostet, dafür aber ein paar nette Features zu besitzen scheint, berüchtigt, weil er Designfehler hat(te) und verschiedene Bugs betreffend die Zeitbasis bzw. ihre Verwendung und die Strommessung.

Speziell zu letzterem Problem hat Roger von Kainka Labs interessante Aussagen getroffen, die mich annehmen ließen, daß dieses Teil niemals funktionieren würde. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es jetzt in allen Funktionen mit vernünftiger Genauigkeit mißt und darüberhinaus auch von Softwarebugs befreit ist.

Den letzten Versuch von Roger habe ich mit der Version 2.3 nachgestellt. Das Gerät ging mir erst vor wenigen Tagen zu, ich glaube, es war am 27.08.2018.

Hier das Video von Kainka Labs: https://www.youtube.com/watch?v=viiRounCLWw&t=3s

Leider wird (mir) nicht klar, welche Version hier gezeigt wird. Wie auch immer, ich habe dann mit folgendem Versuchsaufbau versucht zu klären, ob das Ding für meine Zwecke etwas taugt oder nicht:

                         +------ZB2L3 v2.3-----+
+----------------+       x Lastwiderstand      |
| Labornetzgerät |-----> x Pluspol  für Akku   |
| Ausgang 12VDC  |-----> x Minuspol für Akku   |
+----------------+       x Lastwiderstand      |
                         +---------------------+

Als Lastwiderstände habe ich zwei 8-Ohm/100W-Widerstände in Serie verwendet. Rechnerisch kommt man dann auf

     U           12V
I = --- => I = ------- = 0,75A
     R          16Ohm

Ungefähr diesen Strom habe ich dann auch gemessen, und zwar am Labornetzteil, an einem Fluke-Multimeter und, entscheidend, auch am ZB2L3 v2.3. Das Video hierzu findet Ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=XJwte_SoDY4

Leider habe ich mir einige Versprecher geleistet, aber bei allen wird deutlich, was gemeint ist bzw. was falsch abgelesen wurde. Aber es wird auf jeden Fall ein Update geben, also ein weiteres Video, in dem ich dann mit niedrigeren Strömen arbeiten werde, so wie Roger es gemacht hat. Er lag bei seinem Test bei 0,290A und will das Gerät ja bei noch niedrigeren Strömen einsetzen können.

Ich werde das also auch noch testen und vorher die Kalibrierungsfunktion des ZB2L3 v2.3 verwenden, um das Maximum an Genauigkeit zu erzielen. In den nächsten Tagen werde ich dieses Video erstellen und hochladen.